• EIS & HEISS

    Polares Energiewunder: der Eisbär

    «Hightech» auf der Eisscholle: Bäriges aus der Natur mehr

  • GAUMEN & FREUDE

    Das etwas andere Weihnachtsmenü

    Auch einfach kann festlich sein. So tischen Spitzenköche zuhause auf mehr

  • HIGH & TECH

    Augmented Reality: Einfach mehr erleben

    So haben Sie die Berge und Ihr Skigebiet noch nie gesehen mehr

  • WOHLIG & WARM

    Wellness in der Wanne

    Das Gute liegt so nah: Wie das eigene Bad zum Spa wird mehr

NummerSicher

Das Magazin der Basler Versicherungen

#4 #42016
Home | NummerSicher | #4/2016 | Übersicht
Home | NummerSicher | #4/2016 |
NummerSicher | #4/2016 | Schliessen

Geschenke, die immer gehen!

Weihnachten, Geburtstag, Ostern: Besondere Anlässe verlangen nach besonderen Geschenken. Dabei erinnern sich die Schenkenden gerne daran, was früher die eigenen Augen zum Leuchten gebracht hatte. Viele dieser Highlights sind noch immer zu haben. Wir haben die besten Überraschungs-«Evergreens» für Mädchen und Jungen auf den Gabentisch gelegt:

Boy’s Stuff: Bobby Car
Die roten «Autöli» mit den gelben Augen sind schon seit über 40 Jahren ein Renner. Mehr als 17 Millionen der unverwüstlichen Rutschautos wurden bislang verkauft. Selbst Erwachsene liefern sich damit heute noch Rennen – und das mit bis zu 80 km/h (der Weltrekord liegt 115 km/h). In Sachen Coolness-Faktor können da noch am ehesten die knallroten Dreiräder der Schweizer Traditionsmarke Wisa-Gloria mithalten. Im St. Galler Rheintal belebt ein österreichischer Geschäftsmann die robusten, in Handarbeit hergestellten Dreiräder und Trittroller neu. Vor allem Kindergärten und Horte fahren auf die stabilen Flitzer ab, zu denen es noch stilvolle Anhänger («Oskar mit Kübel» oder «Hamster mit Holzkiste») in verschiedensten Ausführungen gibt.

Carrera-Bahn
Rennfahren kann man aber auch im Kinderzimmer. Mit Highspeed, Loopings, Steilwandkurven und riskanten Überholmanövern. Seit 1963 beflügelt die Carrera-Bahn mit ihren auf der Stahlschiene rasenden Boliden die Fantasie von kleinen und grossen Rennpiloten. Die schwarze Piste wird zusammengesteckt und lässt sich vom einfachen Rund- oder Achterkurs bis hin zum raumfüllenden Formel-1-Parcours ausbauen. Kleine Startersets bestehen aus einfachen Autos und Schienen, neuere Highend-Versionen von Carrera Digital bieten neuesten technischen Schnickschnack bis hin zur Race-App-Steuerung (iOS, Android). Auf Knopfdruck können die Autos damit die Fahrspur wechseln und sich gegenseitig überholen.

Das Bremsverhalten der Wagen kann mit dem Smartphone ebenso eingestellt werden wie der Pace-Car, der alleine seine Runden dreht. Überholt werden könnte Carrera von Anki Overdrive, einer neuen Mischung aus virtuellem Game, Carrera-Bahn und Autorobotern. Diese brauchen keine fixen Spuren mehr, die kleinen Elektroautos können frei auf dem Kunststoffkurs fahren, sogar in Gegenrichtung. Gesteuert werden sie über Smartphones oder Tablets mit einer Gratis-App.

Modelleisenbahn
Traditionell auf Schienen ist und bleibt die gute alte Modelleisenbahn (ein breites Sortiment bietet Berchersternlicht) im Kinderzimmer unterwegs. Sie hat für technikverliebte Buben immer das Zeug, zu einem treuen Lebensbegleiter zu werden, der zu Weihnachten aufgebaut wird oder seinen festen Platz in einer mit Miniaturhäusern, Bäumen und Menschen gestalteten Platte hat.  Wer mehr über die Hintergründe erfahren möchte, ist bei der Schweizer Stiftung für Modelleisenbahnen in Crans-Montana richtig. Dort ist eine historische Sammlung zu sehen, die 150 Jahre Schweizer Eisenbahngeschichte darstellt (über 1300 Modelle in der Grössenordnung HO). Im Mittelpunkt steht immer die Geschichte des Spielzeuges Zug. Sehenswert: die goldenen Zeiten von 1895 bis 1935.

Dampfmaschinen
Ohne sie sähe die Welt heute anders aus. Die Dampfmaschine brachte am Übergang zum 19. Jahrhundert die Industrialisierung in Fahrt und ebnete entscheidend den Weg für die Serien- und Massenproduktion in Grossbetrieben und Fabriken. Das Prinzip, Dampf zu erzeugen und über einen Zylinder mit Kolben Räder und Pumpen anzutreiben, lässt sich noch immer eindrucksvoll über den Klassiker unter den Technik-Spielzeugen erleben. Dampfmaschinen (allen voran die von Wilesco) gibt es in den unterschiedlichsten Ausführungen und mit allen erdenklichen technischen Finessen. Als Bausatz oder fertiges Modell, mit Esbit-Befeuerung unter dem Wasserkessel oder mit elektrischer Beheizung.

Ein altkupferfarbiges Kesselhaus mit Ziegelsteinmuster, mit Messingschwingzylinder und -kolben, Federsicherheitsventil, Domdampfpfeife und Schwungrad mit Antriebsscheibe ist nicht nur ein fantastischer Blickfang. Die Maschine kann für interessierte Kids mit Forscherdrang auch zum ersten Türöffner in die Physik und den Maschinenbau werden (und möglicherweise eine Karriere vorzeichnen). Seit über 40 Jahren ist Holzapfel Dampfmaschinen in Winterthur für Fans und Sammler eine der ersten Adressen für Modelldampfmaschinen, Dampfkessel, Brenner, Pumpen und Kleinarmaturen bis hin zu ausgesuchten Spezialwerkzeugen.

Girl’s Stuff: Die Barbiepuppe
Sie geht bereits stramm auf die 60 zu. Am 9. März 1959 hatte Barbie auf der New Yorker Spielwarenmesse die Herzen kleiner Mädchen im Sturm erobert. Laut Barbie-Forschung ist ihr offizieller Name «Barbie Millicent Roberts». Sie ist 29,2 cm gross und ihr erstes Haustier war ein Pferd namens Dancer. Barbies Freund Ken kam 1961 auf die Welt. Beide sind aber beileibe nicht mehr nur ein «American Dreamteam». Heute verkörpert Barbie über vierzig Nationalitäten, es gibt die Puppe in sieben Hauttypen mit zweiundzwanzig Augenfarben und vierundzwanzig unterschiedlichen Frisuren. Man kann von dem Modepüppchen halten, was man will: Pädagogen verweisen darauf, dass Kinder mit Puppen das Leben der Eltern oder erwachsener Menschen nachspielen und so wichtige Regeln und Verhaltensweisen für das spätere Leben lernen.

Das Puppenhaus
In diesem Lernen fürs Leben darf das Puppenhaus nicht fehlen. Hier lässt sich im Rollenspiel der Tagesablauf spielerisch nachempfinden und kann mit viel Fantasie und Kreativität auf die Puppenkinder übertragen werden. Auch wenn Holz nicht so robust ist wie Kunststoff, erfährt das Holz-Puppenhaus gerade eine Renaissance, zumal es heute auch als Sammlerstück sehr begehrt ist. (Dies zeigen besonders eindrucksvoll die liebevollen Arbeiten der Puppenhausfreunde Schweiz (siehe Video).

Dabei rät es sich, «modular» zu schenken. Kinder unter drei Jahren sind – auch aus Sicherheitsgründen – mit einem Puppenhaus mit nur zwei Räumen und ohne verschluckbare Kleinteile am besten glücklich zu machen, grössere Kinder haben dann noch mehr Spass mit Puppenhäusern mit mehreren Zimmern und Stockwerken und viel attraktivem Mobiliar

Der Kauf- und Krämerladen
Die Welt der Grossen erscheint den Kleinsten besonders grossartig beim Einkaufen. Da gibt es Regale, ein verführerisches Warensortiment, eine Einkaufstheke, Geld und eine klingende Kasse. Im Kauf- oder Krämerladen können Kinder in wechselnde Rollen schlüpfen, mit Spielgeld, Miniaturprodukten und allem Drum-und-dran eines Ladens hantieren. Dabei lässt sich ganz nebenbei einiges lernen – zum Beispiel einfaches Rechnen an der Ladenkasse, der Umgang mit Gewichten und Massen an der Tafelwaage, das Abzählen von Obst und Gemüse und vieles mehr. Bei den Läden und dem Zubehör gibt es eine ganze Bandbreite an Varianten. Von der Holzversion aus Grossmutters Zeiten bis hin zum Supermarkt mit Scanner-Kasse.

Family’s Stuff: Die Spielesammlung
Brett- und Gesellschaftsspiele sind ein Ereignis für die ganze Familie. Und sie bleiben es oft ein Leben lang. Eile mit Weile, Backgammon, Mühle und Dame, Monopoly und Halma sind längst etablierte Kulturgüter. Hinzu kommen Spiele mit viel «Swissness», die sich derzeit einer wachsenden Beliebtheit erfreuen. Zum Beispiel das «Schweizer Leiterli». Hier lassen sich würfelnd allerlei Sehenswürdigkeiten, Brauchtum und Geschichte aus allen Landesteilen erkunden. Brändi Dog ist eine vielfältigere und höchst spannende Variante von Eile mit Weile. Das Team, das als erstes seine Murmeln auf dem schönen Spielbrett im Ziel hat, gewinnt. «Helvetiq – das Spiel der Schweiz» führt die Spieler zu einem möglichst schnellen Alpaufzug. Das gelingt denen, die am besten Fragen zur Schweiz beantworten können. Das Quiz kombiniert die Elemente eines «Leiterlispiels» und eines «Frage-Antwort Spiels». Einfach schön ist auch Memory Schweiz mit 36 originellen und farbenfrohen Motiven, die für das Land typisch sind.

6 Bewertung(en)

Kommentieren Antworten

Zurück zum Anfang
Home | NummerSicher | #4/2016 |
NummerSicher | #4/2016 | Schliessen
https://nummersicher.ch NummerSicher Das Magazin der Basler Versicherungen Kurz & Aktuell